Tag der Handschrift

Mut macht Schule!

Das meistgenutzte Wort der letzten Zeit ist sicher „Coronavirus“ und ein Ende dieser Pandemie ist zeitlich noch nicht absehbar.

Man spricht in den Nachrichten immer schnell davon, dass „Branchen“ und „Industrien“ betroffen seien, aber ein gewaltiger Teil der Belastung fällt auf Lehrkräfte, Eltern und Kinder. Lehrkräfte, die beim Lernstoff und der Aufgabenübermittlung improvisieren müssen; Eltern, die ihre Kinder trotz beruflicher Verpflichtungen betreuen müssen und Kinder, welche sich sorgen oder manchmal auch nicht verstehen können, was gerade passiert.

Trotz der Herausforderungen, die der Alltag nun an uns alle stellt, haben uns viele Fragen erreicht, ob es dieses Jahr wieder einen Schreibwettbewerb zum Tag der Handschrift geben wird. Wir haben alles dafür vorbereitet, aber die Schließung der Schulen kam genau in dem Moment, an welchem wir die Schulen anschreiben wollten.

Insofern befindet sich alles in einer Warteschleife. Wir werden aber auf jeden Fall all unsere Aktivitäten fortsetzen und den Wettbewerb starten, sobald die Möglichkeit dazu besteht.

Denn etwas ganz Wichtiges zeigen diese Wettbewerbe: Briefe sind Kommunikation und Kinder möchten und sollen sich handschriftlich mitteilen. Gerade in der aktuellen Situation ist es besonders wichtig – und das diesjährige Wettbewerbsthema „Mut“ lädt geradezu ein – über Gedanken, Gefühle und Ängste zu berichten, sich auszutauschen und damit nicht allein zu sein.

Bisher haben im Wettbewerb die Schülerinnen und Schüler Briefe an andere geschrieben – unsere Aufforderung an Sie: schreiben Sie den Kindern auch einmal einen Brief! Die jungen Schülerinnen und Schüler brauchen Nachrichten und Personen, die ihnen Mut machen. Geht es uns Erwachsenen nicht genauso?
 

 

Aufruf zum Mitmachen und Mut machen!

Lehrerininnen und Lehrer schreiben ihren Schülerinnen und Schülern!

Kinder, die fast nicht mehr die Wohnung verlassen dürfen, die verängstigt sind, deren Eltern gestresst sind, die ihre Freunde vermissen und ihre Großeltern nicht sehen dürfen. All diejenigen brauchen positive Botschaften von allen Seiten – auch von ihren Lehrerinnen und Lehrern.

Unser Vorschlag, da Sie bereits täglich mit Ihrer Klasse in Kontakt stehen: senden Sie uns eine handschriftliche kurze Nachricht, welche den Kindern Mut macht, nach vorne zu blicken, einander beizustehen! Zeigen Sie, dass Sie an Ihre Klasse denken und sie stärken möchten!

Wir sammeln Ihre Zuschriften und werden sie hier veröffentlichen. Dies ist zwar noch nicht der diesjährige Schreibwettbewerb für die Schülerinnen und Schüler – aber Sie als Lehrkraft werden gewinnen: die Herzen der Kinder!

Seien Sie mutig und machen Sie Mut – machen Sie mit!

Hier bereits einige großartige Nachrichten, welche Mut machen! Wann schreiben Sie Ihrer Klasse?

Gerne nutzen Sie dazu auch folgendes Formular (PDF-Datei): Antwortformular

 

Antje Baumann


Diltheyschule Wiesbaden

Birgit Leyser-Butz


Johannes Gutenberg Schule Ehringshausen

Eva Molitor


Hohe Landesschule Hanau

Eva Molitor


Hohe Landesschule Hanau (Brief)

Jana Diestel


Heinrich Heine Gesamtschule Dreieich

Lena Rink


Theo Koch Schule Grünberg

Sarah Hillenbrand


Haupt- und Realschule Birstein

Ute Tondar


Ohmtalschule Homberg

Vivienne Gruner


Henry Benrath Schule Friedberg

Katharina Lücker


Hohe Landesschule Hanau

Astrid K. Becker


Martin von Tours Schule, Neustadt

Astrid K. Becker


Martin von Tours Schule, Neustadt

Die Aktivitäten im Vorfeld des "Tages der Handschrift" am 11. September 2020 haben folgende drei Gebiete im Fokus:

Teilnahme

Die Schülerinnen und Schüler schreiben in einer Unterrichtsstunde einen handschriftlichen Brief zu einem Thema – die 100 besten Beiträge werden in einem Buch veröffentlicht und die Preisträger in einem Festakt geehrt.

Bewusstsein

Im Kontakt mit den Schulen werden auch die Lehrkräfte für das Thema ,,Handschrift“ sensibilisiert und angeregt, im Schulalltag bewusst Phasen einzubinden, in denen Schülerinnen und Schüler mehr mit der Hand schreiben.

 

Unterstützung

Wir bieten den Schülerinnen und Schülern über Peer-Tutoring Programme konkrete Hilfe an. Als Schreibpatinnen und Schreibpaten geben ältere Schülerinnen und Schüler, unterstützt von Expertinnen und Experten, ihr Wissen im Rahmen einer Schreib-AG am Nachmittag an jüngere Schülerinnen und Schüler weiter.