Mut macht Schule!

Der Schülerschreibwettbewerb zu Tag der Handschrift startet!

Das Thema dieses Jahr ist: „Mut“. Wir wollen die Schülerinnen und Schüler fragen, wann sie das letzte Mal mutig waren, Zivilcourage gezeigt haben oder ob sie in Zukunft trotz Widerständen etwas erreichen möchten.

Die aktuelle Corona-Pandemie kann für Schülerinnen und Schüler sehr beängstigend sein. Gerade jetzt ist es besonders wichtig, mutig zu sein. Wir möchten erfahren, welche positiven Dinge die Jugendlichen trotz Isolation und Sorge um Familie und Verwandte sehen und erleben: etwas, woraus sie Mut schöpfen. Welche Heldinnen und Helden des Alltags können die jungen Autorinnen und Autoren beschreiben?

Viele Jugendliche glauben nicht an ihre eigenen Stärken und daran, dass es sich lohnt, für seine Überzeugung einzustehen – allein oder in der Gruppe. Wir wollen Beispiele sammeln, die anderen Mut machen: hinschauen statt wegblicken, sprechen statt schweigen, helfen statt abwarten, aufstehen statt sitzen bleiben.

Mut kann unterschiedlich definiert sein: Zivilcourage, Helden des Alltags. Seine Meinung zu äußern, anderen zur Seite zu stehen, sich selbst überwinden – als das kostet Mut. Aktives Handeln statt wegschauen. Nicht nur die Verkäuferin im Supermarkt kann in Zeiten von Corona ein Symbol des Mutes sein: Rassismus, Mobbing, extreme politische Meinungen, Umweltschutz. Es gibt zahlreiche Situationen, die zum Handeln einladen. Und sei es nur, den eigenen Widerstand zu überwinden - die Angst im Schwimmbad vom Dreimeterbrett zu springen oder im Fußball den Elfmeter zu schießen.

Die Schreibwettbewerbe zeigen, wie einzigartig es sein kann, wenn Schülerinnen und Schüler mit einem Stift Ihre Gedanken zu Papier bringen. Nehmen Sie mit Ihrer Klasse teil und geben Sie Ihren Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, einzigartige briefliche Zeitdokumente zu schreiben!

 


Wir haben die Lehrerinnen und Lehrer an den Hessischen Schulen gefragt, was sie ihren Schülerinnen und Schülern schreiben würden, um Ihnen in den Zeiten der Quarantäne Mut zu machen.

Hier untenstehend einige der Briefe, die uns dazu erreicht haben. Wir danken allen Lehrkräften für die Teilnahme und wünschen allen Kindern Gesundheit und natürlich Mut!

 

Antje Baumann


Diltheyschule Wiesbaden

Birgit Leyser-Butz


Johannes Gutenberg Schule Ehringshausen

Eva Molitor


Hohe Landesschule Hanau

Eva Molitor


Hohe Landesschule Hanau (Brief)

Jana Diestel


Heinrich Heine Gesamtschule Dreieich

Lena Rink


Theo Koch Schule Grünberg

Sarah Hillenbrand


Haupt- und Realschule Birstein

Ute Tondar


Ohmtalschule Homberg

Vivienne Gruner


Henry Benrath Schule Friedberg

Katharina Lücker


Hohe Landesschule Hanau

Astrid K. Becker


Martin von Tours Schule, Neustadt

Astrid K. Becker


Martin von Tours Schule, Neustadt

Die Aktivitäten im Vorfeld des "Tages der Handschrift"  haben folgende drei Gebiete im Fokus:

Teilnahme

Die Schülerinnen und Schüler schreiben in einer Unterrichtsstunde einen handschriftlichen Brief zu einem Thema – die 100 besten Beiträge werden in einem Buch veröffentlicht und die Preisträger in einem Festakt geehrt.

Bewusstsein

Im Kontakt mit den Schulen werden auch die Lehrkräfte für das Thema ,,Handschrift“ sensibilisiert und angeregt, im Schulalltag bewusst Phasen einzubinden, in denen Schülerinnen und Schüler mehr mit der Hand schreiben.

 

Unterstützung

Wir bieten den Schülerinnen und Schülern über Peer-Tutoring Programme konkrete Hilfe an. Als Schreibpatinnen und Schreibpaten geben ältere Schülerinnen und Schüler, unterstützt von Expertinnen und Experten, ihr Wissen im Rahmen einer Schreib-AG am Nachmittag an jüngere Schülerinnen und Schüler weiter.