Grußwort

Grußwort von Herrn Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz zum Tag der Handschrift

Der Prozess des Schriftspracherwerbs, das Zusammenspiel von Schrift, Schreiben und Schriftlichkeit und damit verbunden das Entwickeln einer gut lesbaren Handschrift, flüssiges Schreiben können sind elementare Bestandteile schulischen Lernens.

In den Bildungsstandards sowie dem Hessischen Kerncurriculum ist dies als schulische Aufgabe fest verankert.

Doch nicht nur im Unterricht, auch für den Erfolg in Ausbildung, Studium oder Berufsleben sind Schreib- und Schriftkompetenzen von entscheidender Bedeutung.

Dabei ist Schrift bzw. Handschrift nicht nur wertvolles und grundlegendes Kulturgut, sondern zeigt auch die Individualität des einzelnen Menschen.

Zudem fördert das Schreiben mit der Hand den ganzheitlichen Lernprozess. Durch handschriftliche Aufzeichnungen durchdringt unser Gehirn den Textinhalt intensiver, als beim Tippen auf der Tastatur, was durch mehrere Studien belegt ist.

Die tägliche professionelle Unterrichtsarbeit in den Schulen, die jährlichen „Schreibwettbewerbe“ der Stiftung Handschrift sowie der „Tag der Handschrift“ haben das gemeinsame Ziel, Schülerinnen und Schüler, für das Handschriftliche im Unterricht zu sensibilisieren.

Eine weitere Aufgabe ist es das Interesse am Schreiben mit der Hand auch im persönlichen Alltag zu integrieren, gerade auch in unserer medial geprägten Gesellschaft.

Ich freue mich sehr über die gemeinsame Zielsetzung, das Engagement und die Unterstützung durch die Stiftung Handschrift.

Allen Schülerinnen und Schülern wünsche ich gutes Gelingen, viel Erfolg und Kreativität bei der Umsetzung ihrer Schreibanlässe.